Ricki Skopes

Malerei

 

Wie bist du auf Kunst gekommen?  

Schon mit 5 Jahren in der Schule in England. Da haben die Lehrerin, Miss Love, und meine Mutter um ein Bild von mir gestritten, „The Little Red Train“. Da dachte ich mir eigentlich nichts viel dabei, aber meine Eltern waren sehr beeindruckt!

Was war dein Türöffner in die Kunst? 

Wahrscheinlich die Kurse im Technical College, wo ich auch Kunst als Fach im Abi hatte. Da habe ich mit Vorliebe bei den Akt-Kursen und Keramikworkshops mitgemacht. Dann war ich Student im Espace Matisse in Creil, in Ateliers in Paris gelernt und eine profi CREAR Zertifikatsausbildung, Bühnen- und Innen-Deko absolviert. Ich war Kopistin im Musée du Louvre. Studiert habe ich Keramik mit Bildhauer Daniel Dufois. Bronzeguss in Workshops mit Gerold Jäggle. Meine Galerie läuft schon seit 11 Jahre, da gibt es wieder tolle Ausstellungen und Begegnungen.

Was inspiriert dich? Wie kommst du auf deine Ideen? 

Die Menschliche Figur und die Natur.

Welche Form der Kunst machst du? 

Figurativ: Ich male mit Aquarell oder Tusche auf Papier, mache auch überdimensionale Wandbemalung und ich mache Skulpturen aus Keramik, Bronze oder Mischtechnik.

Wie sieht deine Arbeitsumgebung aus? 

Das ist mir nicht so wichtig, einmal im geräumigen Atelier, einmal im Freien oder schnell auf dem Küchentisch!

Brauchst du besondere Arbeitsbedingungen für dein Schaffen? 

Ich brauche ruhe für die Konzentration. Im Atelier höre ich gern Englische Radiosender, weil es dort sonst zu still ist.

Was bedeutet Kunst für dich? 

Ein Kunstwerk ist wie ein Baby. Es braucht eine gewisse Zeit um von etwas Äther-artiges zu etwas Konkretes zu werden, die Entwicklungsphase kann lang und die Geburt kann sehr schwer sein. Aber die Ausführung geht super schnell und das fertige Werk gibt eine Zufriedenheit und Freude. Ich bin aber nicht anhänglich und bin glücklich wenn jemand eine Freude damit hat! Kunst und Kultur sind wichtige Elemente in der Gesellschaft und ihre Kraft soll nicht unterschätzt werden.

Gibt es KünstlerInnen oder andere Menschen, die du besonders schätzt oder die dich inspirieren? 

Mein Vater hat einen Ausflug mit mir nach London gemacht, was ganz ungewohnt war. Ich war etwa 17 Jahre alt. Wir gingen unter anderem in eine Giacometti Ausstellung. Ich war sehr beeindruckt von seinen Skulpturen aber auch seine Portraits. Hatte eine Postkarte gekauft, die lang in meinem Studentenzimmer in Nottingham hing. Ich gehe zu Ausstellungen und Kunstmessen.

Deine Kunst ist …? 

Beschreibe deine Kunst mit drei Adjektiven charmant, frisch, ausstrahlend

Was ist dein aktuelles Projekt ? Woran arbeitest du gerade? 

Kleine Keramikfiguren mit bunten Engoben. In September stelle ich in Luxembourg aus

Was war dein größtes Erfolgserlebnis? 

Eine gelungene Einzellausstellung in Nancy

Woran wächst du? 

Wenn ich Komplimente für meine Kunst bekomme! Manche Kunden sagen wie sie sich beim täglichen Betrachten freuen! Viel Lob hab ich von Riedlinger für mein Design für das Sommertheaterstück Donaustrand und Meeresrauschen bekommen. Die Stadt war voll damit beflaggt! Und die Presse bringt schöne Artikel über mich und meine Galerie in Riedlingen. Meine Kunstworkshops, da habe ich einige Mitglieder auf ihren künstlerischen Werdegang begleitet, oder ich habe Anfänger gezeigt, wie man mit der Kunst Spaß und Entspannung finden kann.

Dein Leben ohne Kunst wäre … 

triste


Kontakt:
Mail: ricki_at_hotmail.com
Web: rickiworkshop.jimdofree.com


 

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